Nikolausfeier 2014 – uns blutet das Herz

Wir möchten uns bei allen Kindern, Eltern, Freunden, bei allen Mitgliedern und Mitbürgern, welche wir bei der Nikolausfeier nicht einlassen konnten, entschuldigen. Auch uns hat diese Situation sehr betroffen gemacht – wir bedauern sie zutiefst. Dies wollen wir nicht verschweigen – auch wenn in der Presse unsere Zeilen hierzu nicht veröffentlicht wurden, wir unser Bedauern im Bürgerblatt nicht ausreichend zum Ausdruck bringen können, da unsere Zeilen nicht veröffentlicht werden bzw. durch die Gemeindeverwaltung zensiert wurden. Unser Bestreben ist es, dass unsere Kinder mit Eltern, Freunden und Verwandten gemeinsam eine schöne vorweihnachtliche Feier erleben. Wir werden alles dafür tun, dass dies in Zukunft wieder für alle so sein wird und hoffen, dass ihr, trotz der mehr als unglücklichen Situation in diesem Jahr, wieder mit dabei sein werdet. Es gibt nichts Schöneres, als aufgeregte, bewegte, fröhliche Kinder und wir wissen, dass es nicht sein kann, dass hier Kinder oder auch deren Eltern ausgeschlossen werden.

Zur Hallensituation: Wie ihr sicher der Presse entnommen habt, wurde die zulässige Besucherzahl von der Gemeindeverwaltung bereits im Vorjahr um über 100 Besucher gekürzt. Dieses Jahr mussten wir eine weitere Kürzung um fast 150 Besucher hinnehmen. Nichts desto trotz hatten wir mit den Akteuren und Helfern zusammen eine zulässige Personenzahl, welche über der tatsächlichen Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres lag, so dass wir keinen Anlass sahen, aktiv zu werden, Regelungen zu treffen.
Dennoch wäre es möglich – bei Befolgen der Verordnungen und Sicherheitsrichtlinien –alle Personen sicher in die Halle einzulassen, sofern die Gemeindeverwaltung die Erlaubnis erteilt. Die Halle verfügt in der gewählten Nutzung über Notausgänge für über 900 Personen. Problematisch sind technische Defizite der Halle wie z.B. die fehlende bzw. unzureichende Notbeleuchtung. Hier schaffen wir mit mobilen Zusatzeinrichtungen Abhilfe.

Wenn es Unstimmigkeiten gibt, muss man sich zusammensetzen! Seit über einem Jahr möchten wir gemeinsam mit Bürgermeister und Sachverständigen (Bauaufsichtsbehörde, unabhängige Sachverständige) an einen Tisch sitzen, um die Thematik zu klären. Bis heute verwehrt man uns dieses Gespräch. Die von uns vor über einem Jahr initiierte Brandverhütungsschau hat im Mai d.J. stattgefunden. Bis heute erklären sowohl Gemeindeverwaltung als auch die zuständige Fachaufsichtsbehörde, die Baubehörde in Haslach, dass die Auswertungen noch nicht vorliegen.

Ungeachtet der Tatsache, dass wir der Überzeugung sind, die Nikolausfeier in der Steinacher Turn- und Festhalle unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und des Wohles des Teilnehmer durchführen zu können, haben wir bereits im vergangenen Jahr versucht, den Hausherrn mit ins Boot zu holen um z.B. die Haslacher Sporthalle für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt zu bekommen. Dieses Vorhaben hat er abgelehnt. Mehrfach haben wir über eine Aufteilung der Veranstaltung nachgedacht, sind jedoch unter Berücksichtigung von Geschwisterverhältnissen, Vorbildfunktionen, u.v.m. zur Überzeugung gelangt, dass dies keine gute Option wäre.

Wie vielleicht erkennbar wird, beschäftigen wir uns intensiv mit der Thematik. Dies soll die Situation bei der diesjährigen Nikolausfeier jedoch nicht entschuldigen – diese Situation darf es nicht geben. Es beeindruckt uns erneut tief, dass das Interesse an der Nikolausfeier so groß ist. Wir versprechen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, damit die diesjährige Situation sich nicht wiederholt und würden uns über Unterstützung und Mithilfe in jeglicher Form sehr freuen.

Euer Turnverein Steinach e.V.